Neubau Interdisziplinäres Forschungstechnikum LaNDER³ an der Hochschule Zittau/Görlitz

Die 1-geschossige kubische LaNDER³-Halle mit flachgeneigtem Satteldach wurde als Holzbau konzipiert. Mit der Wahl des Baustoffes Holz wurde der ökologische Grundgedanke umgesetzt. Der Baustoff Holz wächst von selbst und hat damit als Baustoff den geringsten Energiebedarf überhaupt. Holz - insbesondere Brettschichtholz - ist ein technisch ausgereifter, umweltfreundlicher und bewährter Baustoff sowie Teil eines sinnvollen biologischen Kreislaufs. Die Tragkonstruktion besteht aus einer Pendelstützenreihe und aus einer Reihe eingespannter Stützen. Überspannt wird die Halle mit Nadelholz-Trapezbindern. Hier überzeugt der Werkstoff mit großen Spannweiten, Formstabilität und hochwertigen Oberflächen. Die vorproduzierten Holzbauteile garantieren eine passgenaue Montage vor Ort. Die raumabschließenden nichttragenden Wandelemente wurden ebenfalls als vorproduzierte Holzrahmenbauelemente ausgeführt. Die großzügige Profilglasfassade mit der lichtdurchlässigen und lichtstreuenden Wärmedämmung unterstreicht die warme und sympathische Ausstrahlung der Holzoberflächen. Durch die hohe Lichtstreuung wird eine nahezu schlagschattenfreie Raumausleuchtung erreicht und ermöglicht damit optimale Arbeitsbedingungen in der Halle mit einem sehr hohen Tageslichtanteil. In diesem interdisziplinären Partnerschaftslabor finden Personal und Technik aus den unterschiedlichen Forschungsprojekten von LaNDER³ Platz.

Fakten:

  • Bauherr: Freistaat Sachsen vertreten durch SIB NL Bautzen
  • Bruttogrundfläche: 730 m²
  • Standort: Hochwaldstraße 14 in Zittau


Aufgaben:

  • Gebäudeplanung
  • Bauüberwachung
  • Brandschutzplanung
  • Tragwerksplanung